Ich weiß nicht, wie es euch gerade ergeht, aber mein Kind redet momentan nur von einem: Tieren. Und da ich nicht bereit bin ständig 18,- Euro Eintritt für den Zoo zu zahlen (für mich 12-, Euro, für die Kleene 6,- Euro) gilt es Alternativen zu finden. Oder sich selbst ein ganzes Heer von Tieren anzuschaffen, was ich aber grundsätzlich ablehne, solange man nicht auf dem Land mit einem fetten Garten lebt und es egal ist, ob nun zwei oder zwanzig Hasen im Garten herumspringen.
Also, wohin mit dem tiersüchtigen Kind? Nach langem Suchen habe ich auch hier, mitten in der Stadt, einige tierfreundliche Orte gefunden. Zum einen den Krausnickpark, den ich euch an anderer Stelle schon mal ans Herz gelegt habe, und ihn dem eine Vielzahl von knuffeligen kleinen Hasen ihr Heim haben. Zum anderen die Jugendfarm Moritzhof am Mauerpark, die in Sachen Tiere ganz weit vorne liegt: Hasen, Meerschweinchen, Ziegen oder Pferde, hier ist alles am Start.
Das Beste für alle Eltern von angehenden Pferdemädchen: Gegen ein bisschen Stallarbeit dürfen alle Kinder ab 6 Jahren dort umsonst reiten. So spart man nicht nur jede Menge Geld, sondern bringt den Kindern auch bei, dass ein eigenes Pferd, dass fast jedes kleine Mädchen, das ich kenne sich wünscht, auch ganz schön viel Arbeit macht. Einzige Voraussetzung für den Reitkurs ist die Teilnahme an den bei den Basic-Pferde-Kursen, die immer mittwochs um 15h00 und 17h00 stattfinden.
Jeden ersten und dritten Samstag im Monat gibt es auch für die kleineren Kids unter 6 Jahren die Möglichkeit für 1,- Euro das hauseigene Pony zu besteigen. Dabei werden sie natürlich nicht allein auf das Tier losgelassen, sondern von erfahrenen Jungreitern begleitet.
Weitere super Angebote sind Backen, Töpfern und Schmieden. Ein perfekter Ort also für alle Kinder, die Langeweile verspüren und die dringend mal wieder ein bisschen Landluft schnuppern wollen.




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…eine sehr schöne Idee wie ich finde. Gesehen am U-Bahnhof Rosenthaler Platz. Made by Jean-Remy von Matt.
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Wer schon immer ein Autogramm von Rapper Sido auf dem Arm haben wollte, der sollte in sein erstes Tatoo-Studio “Ich und meine Katze” in die Bernauer/Ecke Ruppiner Straße gehen. Denn dort wird der Masken-Meister, wenn er der Tatoo-Amteurliga entwachsen ist, bald selbst Hand anlegen. Doch bis der dahin muss man sich noch mit den beiden schicken Profi- Tätowiererinnen begnügen…
Was mir jedoch ein Rätsel bleibt ist, warum er sich ausgerechnet im ehemaligen Mauerstreifen nieder gelassen hat, wo bekanntermaßen vor allem junge Familien mit ihren kleinen Kindern leben. Doch wer weiß, vielleicht ist Sido mit der Lage seines Ladens einfach total im Trend, weil demnächst Hello Kitty und Lillifee-Tatoos bei allen unter 5 das ganz große neue Ding sind…

Ebenfalls heute entdeckt, habe ich einen neuen Stoffladen in der Bernauer Straße 165: Stoffe Meyer. Die Macher waren noch mitten in den Renovierungsarbeiten, aber ich habe schon mal mit einem Augen reingelugt, schaut wirklich gut aus, schicke Stoffe, coole Farben und eine extrem schlichte und stylishe Einrichtung. Mal schauen, was daraus wird…hier schon mal ein paar Eindrücke:


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Die Skulpturen




Entstanden durch eine testamentarische Hinterlassenschaft des Bankiers J.H.W. Wagener im Jahre 1861, ist die Alte Nationalgalerie bis heute Berlins größte und bedeutendste Einrichtung, die Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts zeigt. Nachdem sie im 2. Weltkreig arg beschädigt worden war, dauerte es mehrere Jahre bis sie wieder vollständig für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Auf der Museumsinsel war es im Jahr 2001 das erste wiedereröffnete Gebäude nach der Generalsanierung der Insel. Unter den Skulpturen befinden sich rührend-schöne Werke von Antonio Canova, Adolf von Hildebrand uva. Mein persönlicher Liebling ist Johann Gottfried Schadows Prinzessinengruppe, die hier im obersten Bild zu sehen ist. Auch in dem von Heinrich Strack nach Plänen August Stülers erbauten Museum selbst, hat sich das 19. Jahrhundert architektonisch eingraviert. Jeder Besuch eine kleine Zeitreise!

Alte Nationalgalerie
Bodestraße 4
10178 Berlin
030 2090-5801
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text & photos by Eugen Braeunig
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Noch bis zum 1. August läuft eine sehenswerte Ausstellung in der Kunstbibliothek am Matthäikirchplatz. High Sixties Fashion ist das Thema. In kaum einer anderen Epoche reflektieren die markanten Modeumbrüche und der Silhouettenwandel die sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen so direkt wie in diesen Jahren: Jugend- und Popkultur, Filme und Musik, Massenprotest gegen den Vietnamkrieg sowie Londons Boutiquenszene prägten nachhaltig das modische Aussehen und Konsumverhalten der jungen Generation.
Website
Foto aus Pierre Cardin – 60 Years of Innovation
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Ein paar der kleinen Stellen, an denen uns Mitte zum Schmunzeln bringt…


Gerade an einem dieser ganz furchtbar heißen Tage führten mich einige Wege mal wieder durch die Acker- und Bergstraße hier in Mitte. Dort gibt es eigentlich nur den Schokoladen, einen Blumenladen und eben hier und da ein Café und so. Aber wie es eben in Mitte immer so ist, lauern hinter jeder Ecke und an tausend Wänden, Straßenschildern und, tja, sogar auf den Gehwegplatten kleine Nachrichten oder fantasievoll gemalte Wesen..
Irre ist ja eigentlich, hinter wievielen dieser Tags, Sprays und Sticker sich inzwischen Guerilla Marketing-Kampagnen, kleine Werbeaktionen lokaler Clubs, dann aber wiederum auch bloße Gags von Unbekannten und ganz im Gegensatz dazu heimliche Meisterwerke inzwischen gefragter Künstler verbergen!

Problem: Ich tendiere unter all diesen Eindrücken manchmal dazu, mich doch ein bisschen zu lange mit Gucken und Fotografieren aufzuhalten… Aber immerhin landen die schönsten Aufnahmen dann hier, sodass Ihr es mir nicht auch noch alle gleichtun müsst ; )
text & photos by Eugen Braeunig
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Okay, die Kita-Schließzeit hat gerade erst begonnen. Und, ja, das Wetter ist fantastisch. Ideal zum Baden. Aber ich habe trotzdem langsam die Nase vom Schwimmbad voll. Meine Haut beginnt nach Chlor zu riechen, meine Haare haben langsam aber sicher die Konsistenz von Pferdehaar, und mein Bikini hat schon längst seine Farbe verloren. Zeit, um etwas Neues mit dem Kind zu unternehmen. Gerade, wo es doch in den nächsten Tagen wieder gewittern soll. Mein Vorschlag für diese Wetter- und Stimmungslage: dem Kreativhaus auf der Fischerinsel einen Besuch abstatten. Denn dort wird den Kids so einiges geboten.
So können sich alle Kinder ab 5 in der Ferienzeit auf eine Abenteuerreise mit Hucklberry Finn und seinen Freunden Tom und Becky begeben und durch Wasser-, Spaß-, und Gestaltungsspiele die Welt des Mississippi-Deltas kennen lernen. Kostenpunkt: 3,50 Euro. Bitte unbedingt vorher anmelden, denn die Plätze sind begrenzt. Highlight der Aktion ist eine Wasserfahrt am 19. August, an der leider nur ausgeloste Kinder teilnehmen dürfen. Aber wer weiß, vielleicht sind ja die Euren unter den Glücklichen…ansonsten: einfach selbst eine kleine Bootsrundfahrt auf der Spree machen.
Auch nicht schlecht ist sind die Angebote des MACHmit! Museums für Kinder in der Senefelderstraße 5, wo jede Woche Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten werden. Diese Woche im Angebot: Wie aus Kalk Skulpturen werden. Leider ist das Ganze nicht gerade billig und kostet für 5 Tag inklusive Mittagessen und Workshop bis 16h00 schlappe 80,- Euro und wird auch erst für Kinder ab der 3. Klasse empfohlen.
Wem das definitiv zu teuer ist: einfach ins Puppentheater Firlefanz in der Sophienstraße 10. Dort kann ab nächste Woche „Peter und der Wolf“ für 5,- Euro pro Kind (7,- Euro für Erwachsene) sehen. Auch hier gilt: bitte unbedingt vorher anmelden!
Allen Schnäppchenjäger sei ein Besuch des Ökomarktes auf dem Zionskirchplatz ans Herz gelegt, der jeden Donnerstag stattfindet und auf dem das Puppentheater Miraklum sehr häufig eine kostenfreie Open Air Vorführung gibt. Leider nichts für alle Kinder wie dem meinigen, das beim Anblick des Kaspers panisch zu schreien anfängt. Velleicht hätte ich in der Schwangerschaft besser nicht Stephen Kings “Es” gesehen…


Betsie
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Der Neue auf der Friedrichstraße

Der Store mit der Hausnummer 140 ist nur schwerlich zu verfehlen – auch nicht für jene, deren Ortskenntnis nicht weiter über die wichtigsten Landmarks Berlins hinausgeht. Man purzelt quasi aus dem S-Bahnhof, aus dem Admiralspalast oder dem Meliá Hotel und schon steht man davor. Das brandneue Gebäude mit dem Spreedreieck ist an sich vielleicht keine große Bereicherung für dieses prominente Fadenkreuz aus Spree und Friedrichstraße, die darin ansässigen Geschäfte allerdings schon!
Schon zum Store-Opening war wirklich wahnsinnig was los. Am Besten Ihr schaut Euch einfach das nachfolgende Video an, um einen treffenden Eindruck davon zu gewinnen!
Weekday verkauft zum Einen die hauseigenen Labels MTWTFSS und Cheap Monday. Zum Anderen findet man hier auch ausgewählte Vintageklamotten zu wirklich guten Preisen! Ich bin nach meinem ersten Besuch auch gleich mit einem neuen ärmellosen Shirt und einem neuen Lieblingsholzfällerhemd aus dem Laden gegangen. Mehr Fotos von der Eröffnung sowie dem Interieur des Stores findet Ihr u.a. auf lil.bit, les attitudes, les mads und modenews.zalando. Ich kann Euch allerdings jetzt schon versprechen, dass die satt gefüllten 2 Etagen einen Besuch auf alle Fälle lohnen. Preislich reiht sich Weekday irgendwo zwischen H&M und American Apparel ein, was also auch den Geldbeutel aufatmen lassen dürfte!
text & photos by Eugen Braeunig
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http://www.vimeo.com/9000078
Man soll ein Buch nicht nach seinem Einband bewerten, heißt es grob aus dem Englischen übersetzt. Man soll es lesen. Im Sommer kann man im Park liegen und lesen, man kann lesen, wenn man nicht einschlafen kann bei der Hitze, oder einfach zur Abwechslung, wenn man mal nicht vor dem Interweb hängt. Hier ein paar Vorschläge:
Freitag, 23. Juli edition suhrkamp laden Musik und Lesung. „Lob der Kybernetik“. Songs und Lesung. mit Thomas Meinecke Eintritt frei. 20 Uhr. Linienstraße 127, 10115 Berlin-Mitte.
Montag, 26. Juli Literaturforum im Brecht-Haus Lesung und Gespräch. Wolfgang Koeppens Briefe an Marion Koeppen und Siegfried Unseld. Im Rahmen der Wolfgang Koeppen-Woche „Der Geheimschreiber“ vom 26. – 30. Juli 2010. Mit Anja Ebner und Bernhard Fetz, aus den Briefen liest Daniel Minetti. Moderation: Hans-Ulrich Treichel. 3-5 €. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.
Alte Kantine Kantinenlesen. Das Gipfeltreffen der Berliner Vorlesebühnen mit Dan Richter und anderen. Die Berliner Lesebühnen haben ein Gipfeltreffen. Jeden Samstag um 20.00 Uhr beginnt eine Lesung der besonderen Art in der Alten Kantine. Delegierte der renommiertesten Lesebühnen Berlins LSD, Surfpoeten, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt und Gäste bieten ihre besten Stücke dar. Hören und sehen Sie vergnügliche Texte, Gedichte, Szenen, Geschichten, Hörspiele und Lieder. Werden Sie Zeuge der Fingerübungen gestandener Autoren und der literarischen Hoffnungen Berlins. Sie werden sehen, das ist der Gipfel. 5-7 Euro. 20 Uhr. Berlin-Prenzlauer Berg. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.
Gefunden auf Berliner-Literaturkritik.de
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Die vielen Fahrradfahrer und Fußgänger in den Straßen von Mitte haben in diesen ersten Sommerwochen wieder die Oberhand gewonnen. Die Cafés wirken voller denn je, das Wort Krise längst in Vergessenheit geraten. Man schleckt Eis, aalt sich in der Julisonne, tritt in die Pedalen und trifft sich mit Freunden.
Die Berliner vergessen gerade wie arm sie doch sind und fühlen sich sexy wie nie. Sollen Sie! Gerade noch breiten sie nach der Arbeit eine Decke im Park aus und entpacken den Picknickkorb und bereits in wenigen Stunden treffen sie vielleicht im Sommerkino Kulturforum ein. Schnell das Rad abschließen, noch gemeinsam mit den Freunden einem traumhaften Sonnenuntergang hinter der Neuen Nationalgalerie beiwohnen und im Anschluss daran die 21.45 Uhr Vorstellung der Ulkkomödie Männer die auf Ziegen starren sehen. Und mal ganz ehrlich: Wer kann Ihnen das verübeln? Mitteschoen erhebt das Glas und stößt mit Euch auf einen filmreifen Sommer in unserer aller Lieblingsstadt an!
text & photos by Eugen Braeunig
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