„Tief im Gefängnis der Welt sind wir gefangen und ahnen es nicht.
Die Mauern, man kann sie nicht sehn, nur immer fühlen, sie stehn so dicht.
Du merkst doch, dass irgendwas quält, weil immer irgendwas fehlt, aber was?
Tief in versunkener Nacht weckt es Leute und hält sie dann wach.“
Wer immer noch meint, die deutsche Sprache sei zu sperrig für musikalische Texte, der lasse sich Max Prosas Lieder auf der Zunge zergehen. Geschickt spielt er mit Sprache und Betonung, dehnt und verkürzt die...