Gerhard Polt meets Gentrifizierung
Der bekannte bayerische Kabarettist, Autor und Schauspieler Gerhardt Polt ist, zumindest im Süden der Republik, Kult. Jedes Kind kennt seine Sketche aber auch seine Auftritte in Kinofilmen wie Kehraus, Man spricht deutsch oder Herr Ober! Markenzeichen ist sein bitterböser Humor. Ganz zu Anfang seiner Karriere in den Siebzigern schrieb Polt ein Hörspiel, in dem es um die Entmietung eines Hauses in der Amalienstrasse in München Schwabing geht. Das Thema ist heute genauso brisant und aktuell ist wie vor 40 Jahren, wird Polts Text nun 600 km weiter nördlich erstmals als szenische Lesung auf die Bühne gebracht. Und welcher Kiez würde da besser passen als Berlin Neukölln, das seit einigen Jahren selbst Schauplatz rasanter Umgestaltung ist?
Frei nach Polt:
“Aha man soll also verschwinden – ä – man soll sich vertrollen – ja – ich verstehe das – aber leider geht das nicht so leicht – weil man ist ja immer noch da – nicht wahr”
mit Okin Cznupolowsky, Salome Dastmalchi, Theresa Hanich und Jakob Schreier
Zu sehen am
Donnerstag, 1.11.2012
Freitag, 2.11.2012
Samstag, 3.11.2012
im Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Str.141, 12043 Berlin
EINTRITT
12 €, ermäßigt 8 €
TICKETS
Tickethotline 030. 61 10 13 13
VVK im Heimathafen Neukölln Büro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33
VVK ohne Gebühr für ausgewählte Veranstaltungen im Heimathafen
Hugendubel am Hermannplatz | Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr




facebook
twitter
Leserkommentare
Derzeit gibt es keine Kommentare.