Januar – so fühlt sich das an
Wie sich eine gewisse Zeit für uns (im Nachhinein) anfühlt, ist sicher davon abhängig, wo wir arbeiten, wohnen, speisen, uns treffen, weggehen, einkaufen und abschalten. Wie sich all diese Dinge ereignen, haben wir oftmals gar nicht in der Hand. Sie passieren einfach. Meine Arbeit ist dort und dort. Die einzige freie Wohnung ist hier. So nach dem Motto.
So habe ich vor genau einem Jahr die ersten Wochen von 2011 mit einer anstrengenden, aber immerhin von Erfolg gekrönten Wohnungssuche verbracht. Im weiteren Verlauf des Jahres ging es dann nacheinander vielen von meinen Freunden und Bekannten ganz ähnlich.
Diesen Januar wiederum war ich stattdessen sogar mal für einen Tag zum Skilanglauf in den Bergen. Doch schon kurz darauf kann unter Umständen wieder irgendeine Familienfeier oder eine anderweitige Deadline auf den Plan rücken und wieder alles anders… So wuseln wir alle und doch jeder für sich seinen eigenen großen und kleinen Zielen hinterher – immerzu durch dieses chaotische Berlin. Hier sind ein paar unserer Gemeinplätze: Schnappschüsse von Straßen und Hauswänden, Parks und U-Bahnhöfen die mir und vielleicht auch einigen anderen so oder ähnlich in letzter Zeit begegnet sind.










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