Ferienzeit, harte Zeit

Okay, die Kita-Schließzeit hat gerade erst begonnen. Und, ja, das Wetter ist fantastisch. Ideal zum Baden. Aber ich habe trotzdem langsam die Nase vom Schwimmbad voll. Meine Haut beginnt nach Chlor zu riechen, meine Haare haben langsam aber sicher die Konsistenz von Pferdehaar, und mein Bikini hat schon längst seine Farbe verloren. Zeit, um etwas Neues mit dem Kind zu unternehmen. Gerade, wo es doch in den nächsten Tagen wieder gewittern soll. Mein Vorschlag für diese Wetter- und Stimmungslage: dem Kreativhaus auf der Fischerinsel einen Besuch abstatten. Denn dort wird den Kids so einiges geboten.

So können sich alle Kinder ab 5 in der Ferienzeit auf eine Abenteuerreise mit Hucklberry Finn und seinen Freunden Tom und Becky begeben und durch Wasser-, Spaß-, und Gestaltungsspiele die Welt des Mississippi-Deltas kennen lernen. Kostenpunkt: 3,50 Euro. Bitte unbedingt vorher anmelden, denn die Plätze sind begrenzt. Highlight der Aktion ist eine Wasserfahrt am 19. August, an der leider nur ausgeloste Kinder teilnehmen dürfen. Aber wer weiß, vielleicht sind ja die Euren unter den Glücklichen…ansonsten: einfach selbst eine kleine Bootsrundfahrt auf der Spree machen.

Auch nicht schlecht ist sind die Angebote des MACHmit! Museums für Kinder in der Senefelderstraße 5, wo jede Woche Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten werden. Diese Woche im Angebot: Wie aus Kalk Skulpturen werden. Leider ist das Ganze nicht gerade billig und kostet für 5 Tag inklusive Mittagessen und Workshop bis 16h00 schlappe 80,- Euro und wird auch erst für Kinder ab der 3. Klasse empfohlen.

Wem das definitiv zu teuer ist: einfach ins Puppentheater Firlefanz in der Sophienstraße 10. Dort kann ab nächste Woche „Peter und der Wolf“  für 5,- Euro pro Kind (7,- Euro für Erwachsene) sehen. Auch hier gilt: bitte unbedingt vorher anmelden!

Allen Schnäppchenjäger sei ein Besuch des Ökomarktes auf dem Zionskirchplatz ans Herz gelegt, der jeden Donnerstag stattfindet und auf dem das Puppentheater Miraklum sehr häufig eine kostenfreie Open Air Vorführung gibt. Leider nichts für alle Kinder wie dem meinigen, das beim Anblick des Kaspers panisch zu schreien anfängt. Velleicht hätte ich in der Schwangerschaft besser nicht Stephen Kings “Es” gesehen…

Betsie

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