Schwerkraft

Alltägliche Gradwanderungen


Ausflug nach Potsdam

Eigentlich bin ich ein Gewohnheitstäter. Immer wieder gerne in die selben Cafés, Clubs oder auch Kinos.. Umso besser ist es, diese kleinen Rituale hin und wieder zu durchbrechen. Und nach den (schönen!) ruhigen Ostertagen daheim freute ich mich am Montagabend endlich auf etwas Ausgang. So ging es also nicht in Mitte ins Kino, sondern ins Potsdamer Thalia. Von außen hat’s mit flachem Vordach und Glühbirnenbeleuchtung durchaus etwas Amerikanisches. Innen dann eher… etwas Provinzielles. Aber auch das ist ja mal irgendwie charmant. Genauso nicht aufgeblasen und durchgestylt war dann auch der Film “Schwerkraft”, den wir uns angesehen haben. Hier der Trailer als kleiner Vorgeschmack:

Was bei Schwerkraft Sache ist

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Der Streifen läuft seit dem 25.03. …und er läuft gut! Verständlicher Weise – denn Regisseur Maximilian Erlenwein hat das Ding randvoll gepackt mit guten Sprüchen, witzigen Pointen, überraschenden Wendungen und trotz aller Härte auch einem guten Schuss Gefühl. Rock’n roll trifft Einfühlungsvermögen! Fabian Hinrichs (Volksbühne Berlin, Münchner Kammerspiele) in der Rolle des aufstrebenden Bänkers Frederik Feinermann gefällt, ist sympathisch, angsteinflößend, bemitleidens- und bewundernswert – irgendwie alles zugleich! Ob er mit Jürgen Vogel mithält? -Ja, gar keine Frage! Aber lassen wir Herrn Vogel doch nochmal selbst zu Wort kommen:

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Fazit

Der Film geht runter wie Öl. Kompromisslos. Frech. Poetisch. Deutsches Kino eben. 100 mitreißende Filmminuten! P.S.: HIER gibt’s noch eine Weitere aktuelle Kinoempfehlung.

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text by Eugen Braeunig

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