Was geht ab?

ZEITGESCHEHEN MITERLEBEN

Schon bald werden DIESE Herrschaften wieder Goldene und Silberne Bären an ausgewählte Stars aushändigen. Etwa zeitgleich könnt ihr Euch wie in guten alten Zeiten mit Eurer/Eurem FreundIn ins Autokino begeben. Denn nicht der Musiker sondern der Künstler Phil Collins hat sich die Mühe gemacht, eine Flotte alter Fahrzeuge in den Kunstwerken aufzustellen, um Videoart und Filmklassiker einmal mehr auf diese stilvolle Weise genießen zu können. Wer dem Kino nach wie vor die Theaterbühne vorzieht, könnte beispielsweise mal das am 21.02. im Prater aufgeführte Krimistück Die Zofen in Augenschein nehmen. Ist allerdings eine einmalige Vorstellung, bei Interesse also ranhalten! Den übrigen Spielplan der Volksbühne gibt es dann HIER zu sehen. Damit aber noch einmal zurück zu einer Heldin des Lichtspieltheaters: Romy Schneider. Spätestens seit der Verfilmung Ihres bewegten Lebens (2009) mit Jessica Schwarz in der Hauptrolle, ist nämlich auch Menschen meiner Generation die schillernde Brillanz, dieser Popikone klar geworden. Nun ehrt auch die Deutsche Kinemathek Ihr schauspielerisches Werk noch bis zum 30. März mit der Ausstellung Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris. Womit wir noch einmal bei der Kunst wären: Der große Fotograf F.C. Gundlach, der gerade erst die fantastische Werkschau 2 des jungen Fotografen Andreas Mühe kuratierte, zeigt im Martin-Gropius-Bau bereits seit Mitte November einen umfangreichen Überblick seines Werkes. Und nun zum Schluss noch ein Tipp in Sachen avantgardistischer Popmusik: Friska Viljor kommen am 19.02. in unsere Nähe. Zwar nicht spielen sie nicht in Berlin, allerdings kann ich versprechen, dass diese Band auch die Fahrt bis zum Waschhaus Potsdam wert ist!

text & graphic by Eugen Braeunig

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