My Eisdieler, My Man
Mein Gott, ich bin gerade rein und draußen ist es inzwischen wirklich so dermaßen unfreundlich geworden, dass sich in meinem Körper schon frostige Gefühle ausbreiten, wenn ich nur daran denke. Man erinnert sich an die Berliner Winter-
Dann schalte ich (noch immer mit Jacke, Mütze und Schal bekleidet; Erkältungstee bereits in der Tasche) meinen Rechner ein und schaue etwas apathisch meine Fotos der letzten Tage durch. Tse, es ist doch geradezu ironisch, dass mein Blick ausgerechnet an einem Schnappschuss vom lokalen Eisdieler gleich hier um die Ecke hängen bleibt.. Die sind total nett dort, ich weiß. Aber da hat man’s wieder. Eine Metapher auf das bevorstehende Übel. Im Hintergrund läuft Feists “My Moon, My Man” und die Bilder vergangener Winter machen mir einfach gerade so gar keine Lust auf die kommende Jahreszeit. Eine selbstauferlegte Aufgabe für die kommenden Wochen sollte daher vielleicht besser lauten “Berlins raue, aber liebenswerte Winterseiten (wieder-)entdecken”. Hoffen wir, dass es glückt! Sonst bleibt nur noch auswandern : (
Oder man macht beim Eisdieler noch einen guten “Klamottendiel”, bevor die Eiszeit nun so ganz hereinbricht. Das essbare Äquivalent kann man allerdings gleich nebenan in einem kleinen Verkaufsstand in der Kastanienallee erstehen. Das Eis (vorzugsweise Schokolade) sollte man dann aber schon schnell mit nach Hause nehmen. Und dann am besten in einem leckeren, heißen Kaffee oder Kakao schmelzen lassen…




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